Das Bürgerforum

Wo hat es seine Wurzeln und was steht hinter dem Begriff „Agenda 21“?

1992 unterzeichneten 172 Staaten, darunter auch Deutschland, in Rio de Janeiro eine Charta, genannt „Agenda 21“. In dieser verpflichteten sie sich, durch entsprechende Maßnahmen die natürlichen Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern.

Da dies nicht nur durch Politik „von oben“ geschehen sollte, wurden in der Folge alle Städte und Gemeinden in Deutschland aufgefordert, einen Katalog nachhaltiger Maßnahmen unter Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.

In Kressbronn wurde diese Idee durch die Initiative einzelner Bürger und Bürgerinnen sowie der Verwaltung aufgegriffen. Schließlich mündeten die Arbeiten 2003 in der Gründung des Bürgerforums. Der Grundgedanke dabei ist, dass diese Versammlung möglichst alle gesellschaftlich relevanten Gruppen und Strömungen in der Gemeinde wiederspiegelt. Es sollen komplexe Projekte mit nachhaltiger Wirkung aufgespürt, diskutiert und in Abstimmung mit dem Gemeinderat und der Verwaltung umgesetzt werden.

Informationen über Projekte, die vom Bürgerforum nicht direkt umgesetzt werden können, werden über die Mitglieder des Bürgerforums an die Bürger Kressbronns  weitergeleitet. Als Orientierung gilt bei der Arbeit des Bürgerforums das seinerzeit entworfene Leitbild der Gemeinde.